Praxisbeispiele an der Uni Halle – „Entwicklung von Schreibkompetenz mit KI“

Fokus

Schreibkompetenz – Reflexion – KI

  • Seminar: „Entwicklung von Schreibkompetenz mit digitalen Hilfsmitteln und KI“
  • Teilnehmende im Seminar: 18 Studierende LAG Französisch, Italiensch, Spanisch ab dem ca. 6. Semester
  • Leitung des Seminars: Prof. Dr. Katharina Wieland

Konzept

Die Lehrveranstaltung „Entwicklung von Schreibkompetenz mit digitalen Hilfsmitteln und KI“ von Frau Prof. Dr. Wieland zielte darauf ab den Einsatz von KI, hier vorrangig Large Language Models, im Fremdsprachenunterricht zu reflektieren. Der Ablauf ihres Seminars folgte dabei den Prinzipien des Design Thinking („Problemfeld verstehen“, „Beobachten“, „Synthese“ und „Prototyp entwickeln“).

Die Arbeit im Seminar wurde durch ein Portfolio begleitet, welches neben lernbegleitenden Feedbackmöglichkeiten auch zur Dokumentation der Studienleistungen der Teilnehmer*innen diente. Dazu gehörte u. a. auch die Entwicklung von Schreibaufgaben für den Fremdsprachenunterricht mit aktiver Einbeziehung und Nutzung von KI/GPT sowie die Reflexion im Umgang mit diesem Werkzeug.

Fazit

„Das Konzept der gemeinsamen Annäherung an das Thema, welches durch die beständige Weiterentwicklung von Large Lange Models und die fortwährenden Anpassungen für fremdsprachliches Lernen sehr dynamisch ist, erwies sich als sehr fruchtbar. Im Seminar konnte ich als Seminarleitung bezüglich der fremdsprachendidaktischen Themen die Rolle der Expertin einnehmen, wohingegen die Entwicklung von Unterrichtsvorschlägen mit den KI-Modellen ein gemeinsamer Prozess des Ausprobierens und Reflektierens war. Das Einbeziehen von Experten mit Gastvorträgen war gewinnbringend, wenngleich es nicht immer einfach war, das im Seminar gewachsene und doch immer noch recht unterschiedliche Vorwissen der Teilnehmenden zum Thema gut differenzierend einzubeziehen.“

(Prof. Dr. Katharina Wieland, 2025)

Lehren & Lernen mit KI – Herausforderungen und Potentiale

createt by DALL-E
erstellt mit DALL-E

Im Rahmen einer Vortrags- und Workshopreihe für Lehrende und Mitarbeitende der Hochschulen Sachsen-Anhalts werden im Frühjahr 2024 in sechs Online-Veranstaltungen praxisnahe Herausforderungen und Potentiale generativer KI aufgezeigt. Wir schauen uns an, wie KI in Lehre und Prüfungen funktioniert und welche rechtlichen Fragen dabei auftauchen. Diese Online-Reihe ist für alle gedacht, die sich bereits mit grundlegenden Einführungen zur Thematik beschäftigt haben. Das vorläufige Programm und die Anmeldungen finden sie ab sofort auf der Startseite des Verbundprojektes eSALSA.

Der erste Workshop unter Leitung von Dr. Malte Persike (RWTH Aachen) mit dem Titel „Prompt-Labor: Generative KI im Hochschulkontext optimal einsetzen“ findet bereits am 15.1.24 von 10:00 bis 12:00 Uhr online statt. Eine Anmeldung ist erforderlich: zur Anmeldung

Weiter geht es mit den folgenden Vorträgen und Workshops (wird laufend aktualisiert):

19.01.24 | 10.00 – 12.00 | KI im Hochschulkontext: Chancen und Herausforderungen
Martin Drossos (Universität Heidelberg)

05.02.24 | 09.30 – 11.30 Uhr | Workshop Prüfen im Kontext generativer KI: Anwendungspotentiale und Herausforderungen
Prof. Dr. Marlit Lindner (IWM Tübingen)

15.02.24 | 15.00 – 17.00 Uhr | Aktuelle und künftige Herausforderungen text generierender KI auf die Hochschulen sowie daraus folgende Implikationen für Lehre, Forschung, Studium und Verwaltung 
Dr. Peter Salden (Ruhr Universität Bochum)

27.02.24 | 18.00 – 19.30 Uhr | OK mit KI. Grundüberlegungen und Einsatzmöglichkeiten in der hochschulischen Lehre.
Prof. Dr. Thomas Strasser (PH Wien)

Tag/Zeit folgt | Möglichkeiten generativer KI zur Neugestaltung der Hochschullehre
Manuel Dolderer (CODE Berlin)


esalsaDie Reihe wird organisiert von der MLU in Zusammenarbeit zwischen dem LLZ und dem landesweiten Verbundprojekt eSALSA.

Kontakt und weitere Informationen: 
Dr. Thomas Köhler (Projektkoordinator eSALSA)
thomas.koehler@llz.uni-halle.de
0345 / 55 28672

Logo STILDie Vortragsreihe ist Bestandteil einer bundesweiten Weiterbildungsinitiative zu KI im Hochschulbereich und wird von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre finanziell unterstützt.

Nur nicht verzetteln

Wie schnell verzettelt man sich in seinen Unterlagen oder verlegt eine Notiz oder hat den einen oder anderen brauchbaren Link für einen Text oder als Referenz verloren? Jeder von uns wird die Situation kennen, einen gefüllten Desktop zu haben oder die eine Datei nicht mehr zu finden, weil sie einen ähnlichen Namen wie sechs andere trägt. Hier sind Struktur und einige Regeln ganz sinnvoll.

Papierstapel, mit bunten Büroklammern festgemacht. (Quelle: Pexels.com)

Im Lernmodul Orientierung, Verwaltung & Dokumentation unseres Online-Selbstlernkurses Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens möchten wir dazu anregen und motivieren, von Anfang an die Ideen, Notizen und Rechercheergebnisse übersichtlich zu halten. Dort erfahren Sie, wie dies gut gelingen kann, welche Datenbanken und Tools dabei helfen können und wie Sie Ergebnisse und digitale Materialien sichern können.

Darüber hinaus bieten wir im Lernmodul Hinweise und Empfehlungen zu „Themenfindung und Orientierung“ “Literaturrecherche” und “Lesestrategieen und -techniken“. Klicken Sie gern einmal rein und lassen Sie sich für das ein oder andere anregen, z. B. welche Tools zur (Um)benennung von Dateinamen taugen oder inwieweit Daten visusliert werden können.

Hier geht es zum Online-Kurs >> www.llz.uni-halle.de/wiss-arbeiten

Der gesamte Kurs des LLZ “Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens” steht unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 DE; er kann also vervielfältigt, verbreitet, öffentlich zugänglich gemacht und bearbeitet werden. Da wir unseren Online-Kurs stetig verbessern möchten und an Bedürfnisse Studierender und auch Lehrender anpassen möchten, bitten wir Sie darum, an unserer Umfrage teilzunehmen oder Verbesserungsvorschläge oder Kommentare im Forum einzutragen. Haben Sie vielen Dank!

Wissenschaftliches Schreiben – und wie das gut gelingen kann

Wissenschaftliches Schreiben ist ein Prozess, der sehr viel umfasst – viel mehr als Worte aufs Papier zu bringen. Abgesehen von den ersten Ideen bis hin zu den konkreten Inhalten und Arbeitsergebnissen, das wissenschaftliche Schreiben ist immer auch mit Formalien verbunden, mit korrektem Zitieren, mit Struktur und wissenschaftlicher Sprache. Das alles zu berücksichtigen, ist nicht einfach, im Gegenteil.

Schreibend. Im Hintergrund die hoffentlich helfende Tasse Kaffee. (Quelle: Free-Photos | Pixabay.com)

In unserem Online-Selbstlernkurses Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens geht es natürlich auch um das wissenschaftliche Schreiben und um den Schreibprozess. Wir möchten Studierenden aller Fachbereiche sowie Interessierten in mehreren Kapiteln erklären, welche formalen Grundregeln üblicherweise zu berücksichtigen sind, wie man korrekt zitiert (Stichwort: Plagiat), was eine gute Struktur und Formatierung ausmacht, wie man den so genannten ‘roten Faden‘ einhält und wie man seine wissenschaftliche Arbeit (einfach) und sprachlich korrekt gestalten kann und sollte. Mit unseren Empfehlungen und Erklärungen (inkl. Übungen, Denkaufgaben und Beispielen) hoffen wir, den Schreibenden gute Tipps an die Hand zu geben und bei ihrem Schreiben zu unterstützen. 

State your facts as simply as possible, even bodly. No one wants flowers of eloquence or literary ornaments in a research article.

R. B. McKerrow (1872- 1940), englischer Buchwissenschaftler und Shakespeare-Gelehrter

In einem weiteren Kapitel thematisieren wir darüber hinaus die Schreibblockaden bzw. wir erläutern, welche Möglichkeiten es gibt, mit ihnen umzugehen. Es mag sich beispielsweise auch lohnen, einen kleinen Schreibtypen-Test zu machen, um sich seine eigene Arbeits- und Schreibweise zu verdeutlichen. Auch das ein oder andere Tool soll beim Schreiben oder Übersetzen unterstützen. Im Vordergrund steht natürlich immer die wissenschaftliche Arbeit und wie sie gut und individuell am passendsten geschrieben werden kann.

Mit einem Klick gelangen Sie in den Öffentlichen ILIAS-Bereich und zum Selbstlernkurs Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens; dort befinden sich alle Lernmodule.

>> Hier geht es zum Lernmodul “Schreibprozess & Texterstellung”.

Viel Erfolg und auch Freude am Schreiben!

Der gesamte Kurs des LLZ “Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens” steht unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 DE; er kann also vervielfältigt, verbreitet, öffentlich zugänglich gemacht und bearbeitet werden.Wir freuen uns übrigens über Feedback; nehmen Sie bitte gern an unserer Umfrage teil. Vielen Dank!

Den perfekten Arbeitsplatz gibt es nicht

In diesen Zeiten verbringen viele von uns die meiste Zeit zu Hause. Arbeiten, Schreiben, Lernen, Bekannte (online) treffen, dann Hobbys – vieles passiert derzeit am eigenen Schreibtisch und im eigenen Wohnumfeld. 

Auch in einem der Kapitel des Online-Selbstlernkurses Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens geht es um den Arbeitsplatz, das -umfeld sowie um eine sinnvolle Organisation. Im Fokus steht dabei das wissenschaftliche Schreiben im Studium; es geht um die Fragen, was überhaupt eine gute Arbeits- und Schreibumgebung ausmacht oder wie ein Arbeitsplatz optimal gestaltet und ausgestattet sein sollte. Dass Ordnung und Sauberkeit dabei für klare Gedanken sorgen, das ist nichts Neues. Dennoch ist es sinnvoll, sich gelegentlich mit der eigenen Arbeits-, Schreib- und Organisationsweise auseinandersetzen. Den perfekten Arbeitsplatz gibt es allerdings nicht, wir können ihn aber je nach Typ, Bedürfnis und Geschmack selbst einrichten. 

Wir geben hier einige Empfehlungen zu günstigen und weniger günstigen Bedingungen oder auch Tipps, wie eigene Arbeitsaufgaben – allein oder in Gruppe – gut organisiert und bewerkstelligt werden können. 

Arbeitsumgebung: Schreibtisch. (Foto: Felix Reißenweber | LLZ)

Das Kapitel “Arbeitsplatz und -umfeld” ist im Lernmodul “Planung & Vorbereitung der wissenschaftlichen Arbeit” eingebunden, neben den Kapiteln “Projektorganisation & Zeitmanagement” und “Motivation”. 

Schauen Sie einmal rein und lassen Sie sich für das ein oder andere anregen, z. B. für eine aktive und kraftbringende Pause.

>> Hier geht es zum Kapitel “Arbeitsplatz und -umfeld”.

Der gesamte Kurs des LLZ “Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens” steht unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 DE; er kann also vervielfältigt, verbreitet, öffentlich zugänglich gemacht und bearbeitet werden.

Wir freuen uns übrigens über Feedback; nehmen Sie bitte gern an unserer Umfrage teil. Vielen Dank!