LLZ@Lange Nacht der Wissenschaften 2026

Das @LLZ lädt zur Langen Nacht der Wissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 03.Juli 2026 in das Prüfungscenter (UPC), Mansfelder Straße 15 ein und hält ein vielfältiges Mitmachprogramm für alle Interessierten bereit. 

Das @LLZ unterstützt als zentrale Einrichtung der MLU den Einsatz multimedialer Angebote und berät zu mediendidaktischen Fragestellungen, ist Ansprechpartner bei der Konzeption, Erstellung und Evaluation mediengestützter Lehrprojekte und hilft bei Auswahl und Einsatz geeigneter Autoren- und Präsentationswerkzeuge. 

Mitmachprogramm: Wo stehen wir? Stadt, Licht, Leben, Energie im Check

Wo stehen wir heute, wenn es um Stadt, Licht, Leben und Energie geht? Diese Fragen prägen unseren Alltag und entscheiden darüber, wie die Stadt von morgen aussieht.

Begeben Sie sich mit unserem ILIAS-Test auf eine interaktive Reise durch zentrale Fragestellungen rund um urbane Lebensräume, Energieversorgung und Licht im Alltag. Kinder und Erwachsene können verschiedene Aufgaben direkt im Test bearbeiten und so spielerisch herausfinden, wo wir aktuell stehen und welche Entwicklungen möglich sind.

Lernen Sie dabei auch die Lern- und Prüfungsplattform ILIAS kennen und entdecken Sie Inhalte digital und interaktiv. Am Ende erwarten Sie kleine Überraschungen!

createt by DALL-E

Demonstration der MLU-KI

Für Lehrende und Studierende der MLU steht eine datenschutzkonforme KI-Anwendung zur Verfügung. Sie erhalten die Gelegenheit, diese Software auszuprobieren und über die Anwendungsmöglichkeiten von generativer Künstlicher Intelligenz in Lehre und Studium zu diskutieren.

Vorstellung: Technik im Hörsaal

Die Aufzeichnung von Präsenzveranstaltungen in Hörsälen wird an der MLU seit 2013 angeboten. Dazu haben wir 25 mit Aufzeichnungstechnik ausgestattete Hörsäle. Seit dem letzten Jahr werden diese Hörsäle nun mit neuer Technik ausgestattet.

Sie erhalten die Gelegenheit, sich die neue Technik aus nächster Nähe anzuschauen und unsere für die Technik verantwortlichen Mitarbeiter mit Fragen zu löchern.

Mitmachprogramm: 3D-Druck live erleben

Sie erhalten einen Einblick in die Möglichkeiten des 3D-Drucks und können ein kleines Objekt erstellen lassen. Dabei wird anschaulich, wie aus einem digitalen Modell Schicht für Schicht ein physisches Produkt entsteht. Der 3D-Druck dient dabei als praktisches Werkzeug, um Ideen schnell umzusetzen und greifbar zu machen.

Besuchen Sie uns, informieren Sie sich über multimediales Lehren und Lernen und erfahren Sie viel Neues! Wir freuen uns auf Sie und Ihre Familie.

@ward 2026 verliehen

Frau Jaqueline Simon wurde am Tag der Lehre 2026 an der MLU mit dem @ward – Preis für multimediales Lehren und Lernen für ihre herausragende Umsetzung der Lehrveranstaltung „Zusammenspiel klassischer und digitaler Medien“ ausgezeichnet.

Es handelte sich dabei um ein wahlobligatorisches Vorbereitungsseminar für das zweite Schulpraktikum im Grundschullehramt. Die Veranstaltung zielte darauf ab, Studierende in die reflektierte Planung und Durchführung von  Lernumgebungen einzuführen, die klassische und digitale Medien gezielt kombinierten – mit einem Schwerpunkt auf kombinatorischen Aufgaben im Mathematikunterricht. Die Lehrveranstaltung verband theoretische Grundlagen, welche u. a. mit Hilfe eines interaktiven ILIAS-Kurses vermittelt wurden, mit einer praktischen Erprobung in Kooperation mit einer Grundschule in Halle. Dabei gestalteten die Studierenden eine Lernumgebung für eine dritte Klasse  und reflektierten exemplarisch die „Passung des Medienangebots für die Lernvoraussetzung der Kinder sowie deren erfolgreiche Aufgabenbearbeitung“ im Rahmen einer Fallanalyse.

Prorektor Prof. Dr. Pablo Pirnay-Dummer und @ward-
Preisträgerin Jaqueline Simon vom Institut für Schulpädagogik
und Grundschuldidaktik (Foto: Markus Scholz)

 

Neben dem @ward wurden auch drei weitere Lehrpreise an der MLU am 6.5.2026 verliehen:
Der studentische Lehrpreis 2026 ging an apl. Prof. Dr. Detlef Reichert und prämiert seine interdisziplinäre Lehre in der medizinischen Physik. Den Lehrpreis der MLU in der Ausrichtung „Praxisbezug im Lehren und Lernen“ erhielten Dr. Anna Schaefer und Pascal Schiemann für ihr Lehrformat „StudiLab: Konzertformate – ein Ideenwettbewerb“. In der Kategorie „Diversitätsgerechtes Lehren und Lernen“ wurde Prof. Dr. Rebecca Waldecker gemeinsam mit Kolleg:innen für das „Lehrkonzept für Lineare Algebra und Algebra“ ausgezeichnet.


Wir gratulieren den Preisträger:innen sehr herzlich und bedanken uns für ihr besonderes Engagement für gute Lehre an der MLU!


Einen ausführlicheren Einblick zum Tag der Lehre 2026 an der MLU finden Sie hier:
🔗 https://www.campus-halensis.de/artikel/tagderlehre2026/

Save the Date: Tag der Lehre 2026

Die MLU lädt am 6. Mai 2026 herzlich zum Tag der Lehre 2026 unter dem Titel „Ziele, Fokus, Sicherheit -Drei Säulen moderner Lehre“ ein.Die Veranstaltung findet im Rahmen eines halbtägigen Dies academicus statt und soll somit möglichst vielen Lehrenden, Studierenden sowie Mitarbeitenden die Gelegenheit geben, aktuelle Entwicklungen in Studium und Lehre zu diskutieren und innovative Konzepte für die Zukunft zu entwickeln.

Neben einer Vielzahl spannender Workshopformate für Lehrende und Studierende u. a. zu den Themen Prüfen, Evaluation, KI-Kompetenzen, Lernstrategien, Internationalisierung und Diversity, werden auch die Lehrpreise 2026 verliehen.

📅 Termin: 06.05.206 von 12:00 bis 19:30 Uhr

Anmeldung und Programm unter:
🔗 https://event.esalsa.de/mlu-tag-der-lehre-26/

Praxisbeispiele an der Uni Halle – „Sprechapraxie“ – Innovative Verbindung von digitalem Lernen und Präsenzlernen

Fokus

Blended Learning – Lernvideos – Interaktivität

  • Seminar: Sprechapraxie
  • Teilnehmende am Seminar: 23 Studierende aus dem Bereich „klinische Sprechwissenschaft“
  • Leitung des Seminars: Michaela Kupietz

Konzept

Das Seminar „Sprechapraxie“ wurde am Tag der Lehre im vergangenen Jahr mit dem @ward – Preis für multimediales Lehren und Lernen 2024 der Uni Halle prämiert. In dem nachfolgenden Video geben Frau Kupietz und einige ihrer Studierenden einen spannenden Einblick in ihr Seminarkonzept:

Fazit

Das Lehrkonzept zum Seminar „Sprechapraxie“ ermöglichte den Studierenden ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Flexibilität. Sie konnten nicht nur die fachlichen Inhalte selbstgesteuert und im eigenen Tempo erarbeiten, sondern eigneten sich zugleich wertvolle Kompetenzen im Umgang mit digitalen Lernmedien an. Induktiv wurden so nicht nur Wissen, sondern auch Medienkompetenzen vermittelt.

Die Gestaltung der digitalen Lernphasen war dabei zentral: Durch die Möglichkeit, den Lernprozess individuell zu gestalten, konnten die Studierenden ihren eigenen Lernrhythmus finden. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Präsenz der Lehrenden in den Lernvideos: Durch die sichtbare und persönliche Einbindung wurde die Distanz im digitalen Raum reduziert. Die Studierenden empfanden die Videos dadurch als lebendig und die Lehrperson als nahbar, was die Lernatmosphäre positiv beeinflusste.

Besonders anregend wirkten die integrierten Gamification-Elemente. Die eigenständige Erstellung von Lehrvideos mit anschließender Prämierung steigerte die Motivation. Zugleich sorgte dieses aktive Format dafür, dass das Wissen nachhaltiger verankert wurde.

Das didaktische Konzept verband digitale Selbstlernphasen eng mit inhaltlicher Vertiefung und Anwendung in Präsenzsitzungen. Durch diese gezielte Verzahnung konnten die digital erworbenen Kenntnisse unmittelbar in Diskussionen, Gruppenarbeiten und weiteren Präsenzformaten angewendet und reflektiert werden. Die Bearbeitung des jeweils nächsten Themenkomplexes im Selbststudium stellte dabei eine sinnvolle Voraussetzung für die aktive Teilnahme in Präsenz dar. Dies förderte ein kontinuierliches, phasenweises Lernen im Verlauf des Semesters und reduzierte die Belastung zu Prüfungszeiten deutlich. Abschließend lässt sich festhalten: Das Lehrkonzept vereinte die zentralen Vorteile digitaler und präsenter Formate und ermöglichte ein vielseitiges, effektives und nachhaltiges Seminarerlebnis. Die Studierenden profitierten gleichermaßen fachlich wie methodisch und erweiterten sowohl ihre inhaltlichen als auch digitalen Kompetenzen. Durch die gelungene Integration verschiedener Lehrmethoden zeigt das Konzept, wie moderne universitäre Lehre effizient und zukunftsorientiert gestaltet werden kann.

Michaela Kupietz (2026)

Weiterbildungen@LLZ im ersten Halbjahr 2026

Screenshot des Weiterbildungsportals des LLZ: https://weiterbildung.llz.uni-halle.de/

In den folgenden Weiterbildungsveranstaltungen im ersten Halbjahr 2026 gibt es aktuell noch freie TeilnehmerInnenplätze:

Eine Teilnahme an dem Großteil der oben genannten Veranstaltungen kann im Rahmen des Hochschuldidaktik-Zertifikats der MLU anerkannt werden. Auf der Beschreibungseite des jeweiligen Kurses finden Sie dazu alle Informationen zum Thema Anerkennung.