Sprechstunden: online!

Die Mitarbeiter*innen des Zentrums für multimediales Lehren und Lernen bieten für Lehrende der Martin-Luther-Universität montags–freitags 13–14 Uhr eine Onlinesprechstunde zu allgemeinen Fragen hinsichtlich der Onlinelehre an. In der allgemeinen Onlinesprechstunde können Sie ohne weitere Terminvereinbarung nachfragen: von Empfehlungen zur Umsetzung digitaler Lernszenarien bis zur Lösung technischer Hürden erhalten Sie direkt persönliche Unterstützung.

Zusätzlich dazu werden wöchentlich mehrere Onlinesprechstunden mit thematischen Schwerpunkten angeboten: zur Erstellung von Videoaufzeichnungen (dienstags 14–15 Uhr), der Durchführung von Videokonferenzen (mittwochs 14–15 Uhr) und zum asynchronen Lernen auf den Lernplattformen (donnerstags 14–15 Uhr). Die Onlinesprechstunden werden als Videokonferenz durchgeführt. Die Zugangsdaten und weitere Informationen zu den Onlinesprechstunden befinden sich auf der Webseite https://wiki.llz.uni-halle.de/sprechstunde.

Semesterstart: online!

Die Martin-Luther-Universität hat sich dazu entschlossen, den Lehrbetrieb auch unter den aktuellen Bedingungen aufrecht zu erhalten und in das neue Semester mit einem möglichst breiten Online-Angebot zu starten. Das wird eine große Herausforderung für Lehrende und Studierende, aber auch für Support und Infrastruktur.
Lehre online gestalten

Das LLZ hat daher kurzfristig auf einer Einstiegsseite drei Grundszenarien beschrieben, mit denen die meisten Lehrveranstaltungen, auch die Vorlesungen, online abgebildet werden können (Onlinebetrieb).
Mit Blick auf stark steigende Nutzer- und Zugriffszahlen und einen sehr hohen Datendurchsatz der Netze raten wir jedoch von synchronen Online-Veranstaltungen (Lehrende und Studierende sind alle zur gleichen Zeit online) ab. Videokonferenzen oder Vorlesungsstreaming, beides typische synchrone Formate, werden zwischendurch eventuell Verbindungsprobleme haben.
Besser sind daher asynchrone Veranstaltungsformate, damit sich die Netzlast über den Tag verteilt: Lehrende könnten z.B. ihre Vorlesung zuhause entsprechend der Anleitung erstellen und ihren Studierenden das Video über die Lernplattform zur Verfügung stellen. Diese schauen es sich im Laufe der nächsten Tage an und treffen sich in einem ILIAS-Kurs zu einer Forendiskussion mit Nachfragen, die von den Lehrenden auch nach und nach beantwortet werden. Dieses Grundprinzip kann man mit vielen Varianten und Ergänzungen gestalten, die auch für Einsteiger nachvollziehbar erläutert werden.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LLZ erreichen Sie über die bekannten Kanäle und werden Sie bei allen Fragen der Planung und Umsetzung unterstützen.

Online- und Blended Learning-Kurs im Sommersemester 2020

Die Qualifizierungsangebote „Hochschullehre mit digitalen Elementen gestalten“ und „Heterogenitätssensible Seminargestaltung“ des Netzwerks „Digitale Hochschullehre in Sachsen-Anhalt“ werden auch im Sommersemester 2020 wieder angeboten. Eine Anmeldung ist ab sofort über das LLZ-Weiterbildungsportal möglich.

Der Onlinekurs „Hochschullehre mit digitalen Elementen gestalten“ vermittelt in fünf thematischen Einheiten die Grundlagen wie Lehrformate kompetenzorientiert und didaktisch geplant werden können sowie welche interaktiven Lernaktivitäten und elektronische Prüfungsformen möglich und sinnvoll sind. Der Kurs ist ein reines Onlineformat und besteht aus Selbstlernphasen und gemeinsamen Webinaren zu den jeweiligen Themen.

Der Blended Learning-Kurs „Heterogenitätssensible Seminargestaltung“ reflektiert das Thema Heterogenität im universitären Kontext und vermittelt heterogenitätssensible Seminarmethoden und E-Learning Szenarien.

Beide Qualifizierungsangebote richten sich an alle Lehrenden in Sachsen-Anhalt und werden von allen Zertifikatsprogrammen im Land anerkannt.


Details & Anmeldung:
„Hochschullehre mit digitalen Elementen gestalten“

Details & Anmeldung:
„Heterogenitätssensible Seminargestaltung“

Nachlese zur ersten LLZ-Tagungspause

Im vergangenen Dezember fand direkt am Steintor-Campus die erste LLZ-Tagungspause für Lehrende der Geistes- und Sozialwissenschaften statt. Der Schwerpunkt lag dabei nicht – wie bei vielen universitären Veranstaltungen üblich – auf reinen Input-Formaten, sondern auf dem, was zwischen Vorträgen und Seminaren passiert: konkrete Gespräche über das Thema und die Vernetzung verschiedener Akteure. So trafen im gläsernen Seminarraum I sowohl erfahrene als auch neugierige Dozierende aufeinander und konnten Erlebtes und Ideen miteinander austauschen.

Ganz ohne Input geht es an der Hochschule ja dann doch nicht; deshalb boten Posterwände mit ausgewählten Best-Practice-Beispielen der Martin-Luther-Universität einen Einblick in die multimedialen Konzepte der Kolleginnen und Kollegen. Viele davon waren bei der Tagungspause ebenfalls zu Gast und konnten so direkt Rede und Antwort zu ihren Projekten stehen.

Die Idee, Gespräche zum Mittelpunkt der Veranstaltung zu machen, traf auf großen Anklang und somit entstand eine lockere Atmosphäre auch zwischen bisher unbekannten Gesichtern, flankiert mit einem leckeren Häppchen-Buffet und gesprächsanregenden Getränken. Wir finden; so kann es weitergehen! Die LLZ-Tagungspause geht deswegen im Frühsommer 2020 in eine zweite Runde. Mehr Informationen dazu folgen.

Alle Fotos in diesem Beitrag wurden von Benjamin Abicht aufgenommen. Die Gäste der Veranstaltung wurden zuvor auf die Anfertigung der Fotografien hingewiesen.

Vergabe der Zertifikate „Multimediale Lehre“ im Jahr 2019

Im Jahr 2019 haben insgesamt sechs Lehrende erfolgreich das Weiterbildungsprogramm „Multimediale Lehre“ abgeschlossen. Dabei gab es im Frühjahr als auch im Herbst jeweils drei AbsolventInnen. Über die Abschlussveranstaltung im März 2019 haben wir bereits in einem Beitrag in unserem Blog berichtet.

Drei weitere Lehrende haben nach dem Ende des Sommersemesters 2019 am 09. Oktober und am 12. November ihre Lehrveranstaltungskonzepte, die sie im Rahmen des Zertifikatprogramms „Multimediale Lehre“ erstellt haben, präsentiert:

  • Thomas Berg – Mitarbeiter an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) – präsentierte ein Blended Learning Konzept für das Zertifikatsmodul im  Basiskurs / Block 1: Didaktische Grundlagen für das hochschuldidaktische Weiterbildungsprogramm an der OvGU
  • Susanne Kirschstein-Barczewski – Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Statistik – konzipierte eine multimedial gestützte Lehrveranstaltung im Themenbereich Datenanalyse für Wirtschaftswissenschaftler
  • Rebecca Rühle – ehemalige Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Unternehmensethik & Controlling – stellte ein Konzept für die multimedial gestützte Lehrveranstaltung Behaviourial Business Ethics vor

Auch in diesem Jahr sind wieder zwei weitere Abschlussveranstaltungen geplant, voraussichtlich Ende März und Ende September 2020. Bis dahin haben Lehrende, die am Weiterbildungsprogramm Multimediale Lehre teilnehmen, die Möglichkeit dieses mit einem Zertifikat abzuschließen. Da das LLZ zunächst nur aus Projektmittel bis Ende 2020 finanziert wird, können für die Planungen im WS 2020/21 aktuell leider noch keine verbindlichen Aussagen gemacht werden.

Aktuell werden die Terminplanungen fürs Sommersemester 2020 vorbereitet und die neuen Veranstaltungstermine voraussichtlich Anfang März in unserem Weiterbildungsportal veröffentlicht. Für die folgende Weiterbildungsveranstaltungen stehen dabei bereits die Termine fest:

Außerdem gibt es im aktuellen Semester auch noch einige Veranstaltungen mit freien Teilnehmerplätzen:

Zudem werden folgende beiden Veranstaltungen auf Anfrage und ab einer bestimmten Mindestteilnehmerzahl durchgeführt: