How to MOOC – Ein Onlinekurs über die Erstellung eines Onlinekurses

HowToMOOC (CC-BY-SA)

Das Jahr 2012, das Jahr des MOOC, ist vorüber. Doch auch das Jahr 2013 verspricht schon jetzt den Impulsen des vergangenen Jahres zu folgen und der „neuen“ Lehr- und Lernform, zum Beispiel durch den Horizon Report 2013, weiter Aufmerksamkeit zu schenken. Um diesen Trend anzustoßen und zu begleiten findet vom 16. Januar bis 22. Februar 2013 ein MOOC zum Thema „How to Mooc“ statt, der das Thema im deutschsprachigen Raum stärken soll.

Wie im letzten Blogeintrag zum Thema MOOC  schon beschrieben steht das Kürzel „MOOC“ für „Massive Open Online Course“. Diese Kurse sind im Allgemeinen kostenlos und frei zugänglich. Sie zeichnen sich durch eine hohe Teilnehmerzahl aus (150+ Teilnehmer pro Veranstaltung; im internationalen Kontext auch über 100.000 Teilnehmer möglich) und stellen eine interessante Entwicklung auf dem (Weiter-)Bildungsmarkt dar. Man unterscheidet zwei Arten von MOOCs: die cMOOCs und die xMOOCs. Erstere sind MOOCs, die auf dem Prinzip des Konnektivismus beruhen. Die Lernenden verbinden hierbei ihr gesammeltes Wissen über virtuelle Netzwerke und lernen voneinander sowie miteinander durch Diskussionen und Austausch von Informationen in Foren, Blogs, Wikis und sozialen Netzwerken. Im Vergleich dazu sind die xMOOCs den herkömmlichen Kursmodellen ähnlich. Es gibt ein festes Curriculum, Hausaufgaben, Input durch den Lehrer, Zwischentests, Abschlusstests und Bewertungen (im weitesten Sinne). Letzteres Modell ist im amerikanischen Raum teilweise auch als kommerzielle Version vorhanden.

Der „MOOC-Maker Course“ wurde von den Gastgebern Dörte Giebel, Monika E. König und Heinz Wittenbrink organisiert, als „Onlinefachtagung“ konzipiert und wird von vielen Weiteren, teils renommierten Persönlichkeiten, begleitet. Es geht um die Erarbeitung eines Konzepts zum Durchführen von MOOCs, das anschließend kostenfrei in einem Wiki gesammelt und zur Verfügung gestellt wird. Interessierte können diese Quelle im Nachhinein nutzen, um MOOCs zu erstellen und online durchzuführen. Inhalte des Kurses (und des zu entstehenden Wikis) werden didaktische Überlegungen, verschiedene Geschäftsmodelle, die Frage nach der Offenheit dieser Kurse sein, ebenso wie ein allgemeiner Austausch über den derzeitigen Stand und mögliche Entwicklungen im deutschsprachigen Raum.

Das @LLZ | Zentrum für multimediales Lehren und Lernen beteiligt sich an dem „MOOC-Maker Course“, um den Interessierten der Martin-Luther-Universität anschließend beratend und durchführend zur Seite zu stehen. Weitere Interessierte sind willkommen sich selbst anzumelden und teilzunehmen.

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