Innovative Lehre prämiert – @ward 2018

Im Rahmen des #9 OpenLLZ wurde am 6. Dezember 2018 zum fünften Mal der @ward – Preis für multimediales Lehren und Lernen verliehen. Die Preisträgerin für ein Projekt in der Konzeptionsphase ist Frau Annabell Blaue von der juritischen Fakultät mit ihrer Lehrveranstaltung „Ergänzungsgemeinschaft Strafrecht III“. In der Kategorie der durchgeführten multimedial gestützten Lehrveranstaltung wurde der Preis an Johanna Schubert, Stefan Ullrich, Christoph Jäschke, Clemens Ludwig,  Christiane Ludwig & Dr. Dietrich Stoevesandt für ihre Veranstaltung „Praxissimulation mit Simulationspatienten im praktischen Jahr“ vergeben. Verliehen wurde der Preis vom Prorektor für Studium und Lehre der MLU; Prof. Dr. Wolf Zimmermann.

@ward-Verleihung 2018
Annabell Blaue, Prof. Dr. Wolf Zimmermann, Johanna Schubert und Clemens Ludwig (v.l.n.r.) bei der @ward-Verleihung 2018 (Foto: Benjamin Abicht)

Projekt in der Konzeptionsphase

Das Erlernen des Gutachtenstils im juristischen Bereich durch selbstständiges Arbeiten in Gruppen sowie Peer-Feedback ist zentrales Thema im Gewinnerkonzept von Annabell Blaue. Im folgenden Video beschreibt sie ihre Idee:

Multimedial gestützte Lehrveranstaltung

Den Praxisalltag eines Arztes im Medizinstudium schon einmal erleben? Genau das steht im Mittelpunkt der ausgezeichneten Lehrveranstaltung in dieser Kategorie. Johanna Schubert und Stefan Ullrich stellen das Projekt im Video vor:

Beide Preise sind mit der Finanzierung einer wissenschaftlichen Hilfskraft im Umfang von 40 Stunden pro Monat für ein Semester dotiert, welche den Lehrenden bei der Umsetzung des eingereichten Konzeptes bzw. bei der Weiterentwicklung des bestehenden Multimedia-Angebotes unterstützt.

An dieser Stelle möchten wir den Gewinnern noch einmal gratulieren und die Chance nutzen, uns bei allen BewerberInnen für die eingereichten Konzepte zu bedanken!

Tooltipp: Bildschirminhalte aufzeichnen und verändern

Digitale Tools und Helferlein gehören zu den Grundbausteinen multimedialer Lehre. Mit ihnen lassen sich oft komplizierte Aufgaben oder Methoden schnell und einfach lösen. In unserem „Tooltipp“ stellen wir von Zeit zu Zeit einige dieser Werkzeuge vor. Eine ausführliche Liste zum Stöbern lässt sich zudem hier im LLZ-Wiki finden.


LICECap

LICECap ermöglicht die Aufzeichnung kurzer Sequenzen des gesamten Bildschirms oder eines Teilbereichs in Videoform. Diese kurzen Segmente werden dann als gängiger .gif-Dateityp gespeichert und können somit zu Demonstrationszwecken per E-Mail an Andere versendet werden. Ein Anwendungsbeispiel ist etwa die Darstellung einer Klickreihenfolge für bestimmte Software als Anleitung. Ein Beispielaufnahme mit LICECap:

Mehr Informationen zu LICECap im LLZ-Wiki


Camtasia Studio

Die kostenpflichtige Software Camtasia Studio ermöglicht die Aufzeichnung von Bildschirminhalten. Simultan können Sie die Aufnahmen über ein angeschlossenes Mikrofon direkt vertonen. Mit wenigen Klicks lassen sich so beispielsweise ganze Präsentationen vorführen und kommentieren. Das Programm bietet neben der reinen Aufzeichnung außerdem die Möglichkeit, die Videos zu schneiden und stellt zahlreiche einsteigerfreundliche Export-Funktionen zur Weitergabe der Videos zur Verfügung.

Mehr Informationen zu Camtasia Studio im LLZ-Wiki


GIMP

GIMP ist eine frei verfügbare Software zur digitalen Bildbearbeitung und bietet ähnlich umfangreiche Funktionen wie das kostenpflichtige Programm Photoshop von Adobe. Neben Korrekturen für unter anderem Helligkeit, Kontrast oder den Tonwert eines Bildes sowie verschiedenen Werkzeugen zum Freistellen von Objekten stehen diverse Möglichkeiten der Bildbearbeitung zur Verfügung.

Mehr Informationen zu GIMP im LLZ-Wiki

 

Adressaten des Online-Kurses „Hochschullehre mit digitalen Elementen gestalten“

Am 22. Oktober 2018 startete in Sachsen-Anhalt erstmalig der Online-Kurs Hochschullehre mit digitalen Elementen gestalten. Das Angebot ist insofern ein Novum, da es sich um eine Qualifizierungsmaßnahme handelt, welche im Netzwerk digitale Hochschullehre in Sachsen-Anhalt (Verbundprojekt HET LSA) konzipiert wurde und für Lehrende aller Hochschulen in Sachsen-Anhalt durchgeführt wird.

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Während sich die ersten vierzig Lehrenden einen der begehrten Kursplätze sicherten (s. Blogbeitrag von L. Ionica vom 15.10.18), wurden weitere Interessenten auf den nächsten Durchgang im WS 19/20 verwiesen. Das Format ist neu an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt und es stellt sich die Frage wer die Interessenten für solch einen Online-Kurs sind.

 

Der Online-Kurs wird an allen Verbundhochschulen in Sachsen-Anhalt angeboten. In der Grafik (n=40) wird ersichtlich, dass sich Lehrende aller sechs Hochschulen für den Kurs registrieren konnten.

 

Zur Information: Studierendenzahlen an den Verbundhochschulen HET LSA

  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: ca. 20.500 Studierende (Stand 2018)
  • Otto-von-Guericke Universität Magdeburg: ca. 13.800 Studierende (Stand 2017)
  • Hochschule Harz: ca. 3000 Studierende (Stand 2014/15)
  • Hochschule Merseburg: ca. 3000 Studierende (Stand 2014)
  • Hochschule Anhalt: ca. 8000 Studierende (Stand 2017)
  • Hochschule Magdeburg-Stendal: ca. 6300 Studierende (Stand 2015)

 

Zu Beginn des Online-Kurses sind die Teilnehmenden dem Aufruf zur Beteiligung an der Eingangsbefragung nachgegangen.

  • Interessant ist die Frage, aus welchen Fachbereichen die Kursteilnehmenden kommen. 22% der befragten Kursteilnehmenden haben sich den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Jura zugeordnet. Die zweitstärksten Fachbereiche Ingenieurswissenschaften und den Sozialwissenschaften sind mit jeweils 15% vertreten.
  • Im Online-Kurs liegt der Schwerpunkt auf der Gestaltung von Lehre mit digitalen Elementen und scheint für alle Statusgruppen von Interesse zu sein. Während hochschul- und mediendidaktische Qualifizierungsmaßnahmen vorrangig vom wissenschaftlichen Nachwuchs belegt werden – diese Gruppe ist mit 50% auch hier am stärksten vertreten. Gleich an zweiter Stelle der Befragten stehen mit 27% Hochschullehrende, gefolgt von Lehrbeauftragen mit 19% (n=26).
  • Das ausgewählte Kursformat ist niedrigschwellig angelegt und wird von den Teilnehmenden als Qualifizierungschance wahrgenommen. 63% der Befragten gaben an, keine bis wenig Erfahrung mit digitalen Materialien in Lehrveranstaltungen zu haben (n=27).

Das ausgewählte Kursformat und die damit verbundenen Teilnahmebedingungen und Marketingmaßnahmen scheinen von Lehrende aller Hochschulen in Sachsen-Anhalt für gut empfunden zu werden.

Neue Webinarreihe im Wintersemester 18/19

Eine der Aufgaben des Netzwerks digitale Hochschullehre in Sachsen-Anhalt besteht in der Bereitstellung von Informationen zur Digitalisierung in Studium und Lehre. Hierfür hat sich das Format Webinarreihe  etabliert. Lehrende der Hochschulen in Sachsen-Anhalt machen auch im Wintersemester 2018/2019 ihre Lehre sichtbar.

Den Anfang macht Herr Viktor Subbota von der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (OVGU). Er wird am 19. November 2018 um 14.00 Uhr über E-Klausuren an der medizinischen Fakultät der OVGU berichten.

Die Webinare finden unter dem folgenden Link statt: https://webconf.vc.dfn.de/webinarreihe2/. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Alle Termine sowie die Aufzeichnungen der bisherigen Webinare finden Sie auf der Website.

 

 

Lernlandschaft „heterogenitätssensible Seminarmethoden“ veröffentlicht

Abb. 1: Startseite Lernlandschaft (mit Klick auf das Bild gelangen Sie zur Website).

Die im Zuge der Entwicklung des Blended Learning Kurses „heterogenitätssensible Seminargestaltung“ entstandene Methodensammlung – die sog. „Lernlandschaft“ – ist ab sofort im öffentlichen Bereich der Lernplattform ILIAS der Martin-Luther-Universität verfügbar (vgl. Abb. 1).

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